Deutsch-Russisches Gespräch
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Deutsch-Russisches Gespräch

Presseerklärung vom 06. Oktober 2009

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2. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden: Junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland suchen nach gemeinsamen Wegen aus der Wirtschaftskrise

Vom 12. bis 18. Oktober 2009 treffen sich 26 junge Führungskräfte aus
Deutschland und Russland zu den 2. Deutsch-Russischen Gesprächen
Baden-Baden. Das Intensivseminar im Palais Biron wird gemeinsam
von der Robert Bosch Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt und
dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft veranstaltet.

„Seit der erfolgreichen Premiere im Vorjahr ist die Welt eine andere
geworden. Unsere beiden Länder haben eine schwere Krise zu
bewältigen, auf die wir gemeinsam Antworten finden wollen. Fragen
nach der Verantwortung von Unternehmen für die gesellschaftliche
Entwicklung stehen dabei gleichberechtigt neben drängenden
unternehmerischen und volkswirtschaftlichen Herausforderungen“, sagt
Dr. Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung.

„Innovationen als Weg aus der Krise?“ – diese Leitfrage steht über dem
Programm der sechs Seminartage. Neben einer Analyse der Krisen-
Ursachen und der konjunkturellen Maßnahmen beider Länder gibt es
Diskussionsrunden über die Rolle des Mittelstands, den Wettbewerb
um die besten Köpfe und die möglichen sozialen Folgen der Krise.

„Unser Ziel ist es, einen Dialog unter den jungen Führungskräften aus
der Wirtschaft anzustoßen, sie enger zu vernetzen und damit
dauerhafte Verbindungen zwischen Deutschland und Russland
aufzubauen“, betont Jürgen Chrobog, Vorstandsvorsitzender der BMW
Stiftung Herbert Quandt. „Das hat im vergangenen Jahr bereits sehr gut
funktioniert, wie ein erfolgreiches Nachtreffen der ersten Teilnehmer in
Moskau zeigte.“

Klaus Mangold, Vorsitzender des Ost-Ausschusses, verbindet mit den
Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden auch die Hoffnung,
den Blick für gemeinsame Projekte zu öffnen. „Die deutsche Wirtschaft
ist ein wichtiger Partner für die Modernisierung Russlands. Umgekehrt
engagieren sich immer mehr russische Investoren in Deutschland. Je besser wir uns verstehen, desto mehr profitieren unsere
Volkswirtschaften davon.“

Die entsprechenden Diskussionsimpulse liefern auch in diesem Jahr
hochkarätige Referenten aus beiden Ländern: Eröffnet werden die
Gespräche am Abend des 12. Oktober 2009 mit einem Referat von
Prof. Dr. Igor Yurgens. Der Vorstandsvorsitzende des Moskauer
Instituts für moderne Entwicklung (INSOR) gehört zu den wichtigsten
Beratern des russischen Präsidenten Medwedew. An den sechs
Seminartagen stehen den jungen Führungskräften zudem deutsche
und russische Top-Manager, Unternehmerpersönlichkeiten und weitere
Experten als Gesprächspartner zur Verfügung. So wird der russische
Unternehmer Alexander Lebedew, dem unter anderem Anteile an der
Zeitung Nowaja Gazeta gehören, nach Baden-Baden anreisen. Von
deutscher Seite sind beispielsweise der Deutsche-Bank-Vorstand
Jürgen Fitschen, BASF-Vorstandsmitglied Hans-Ulrich Engel und
Georg Graf Waldersee, Vorstandsmitglied von Ernst&Young, als
Referenten in Baden-Baden mit dabei.

Die 26 Führungskräfte im Alter von 30 bis 45 Jahren wurden von ihren
Unternehmen als Seminarteilnehmer nominiert. Bei der endgültigen
Auswahl spielten fachliche und soziale Kompetenz eine wichtige Rolle.
In diesem Jahr sind die Teilnehmer noch stärker in die
Programmgestaltung integriert. Bereits im Vorfeld waren sie an der
Zusammenstellung der Arbeitsgruppen beteiligt, außerdem werden sie
einige Moderationen selbst übernehmen.

Wie im vergangenen Jahr wird das intensive Arbeitspensum im Palais
Biron durch ein Rahmenprogramm ergänzt. Unter anderem sind eine
Exkursion in den Schwarzwald zum „Networking in Nature“ und ein
Besuch der Badischen Stahlwerke in Kehl geplant.

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Pressekontakt:

Andreas Metz
Geschäftsführer/Director Communications
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29
10178 Berlin

Tel: +49 (0) 30/ 20 28 1441
Fax: +49 (0) 30/ 20 28 2441

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